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Die ethNokonstruktivistische Sammlung wurde als privatrechtliche Stiftung zum Zweck der Sammlung und öffentlichen Ausstellung von Objekten gegründet.

Die Sammlung umfasst eine einzigartige Auswahl an Werken aus verschiedenen Epochen. Hinter ihrer Gründung stand das kunstpolitische Bestreben, den interessierten Rezipient*innen eine stärkere kulturkritische Orientierung anzubieten und dadurch weitere Aspekte des Zeit- und Raumbewusstseins zu thematisieren. Im Vordergrund steht aber das konstruktive Bestreben, einen Beitrag im Prozess des dekolonisierenden Perspektivwechsels zu liefern und Alternativen zum kolonialen Erbe aufzuzeigen.

Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören Werke, die von Künstler*innen für bestimmte Zwecke und Benutzungsweisen hergestellt wurden und die mehr oder weniger deutlich auf das Zusammenspiel von transzendentaler Kraft und Materie verweisen.

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Arbeiten, die sich in einer Schutzfunktion
(z. B. vor Misserfolg, Inspirations- und Einfallslosigkeit) äußern, aber auch Abläufe der sozialen und ethischen Orientierung in prekären sowie erfolgsverwöhnten Lebensabschnitten nachhaltig unterstützen.

Zu den Werkgruppen einzelner Künstler*innen zählen vor allem Objekte, die für bestimmte Zwecke mit einer Kraft oder Macht belebt wurden. Ist die beabsichtigte Funktion erfüllt, so ist die verabreichte Energie meist verflogen bzw. wird von den Produzent*innen deaktiviert, so dass die Objekte an sich wertlos werden und weggeworfen werden könnten.

Die ethNokonstruktivistische Sammlung hat es sich aber zur Aufgabe gemacht, diese Zeugnisse der Kommunikation bzw. Interaktion von menschlichen und nicht menschlichen Wesenheiten für nachfolgende Generationen zu erhalten und Besuchern aller Altersstufen zugänglich zu machen.

Die Gesellschaft der Freunde der ethNokonstruktivistischen Sammlung begleitet dieses zukunftsweisende Anliegen mit Begleitprogrammen, Sonderprojekten und durch weitere ideelle und materielle Förderung.

Links:

Video zu "Interaktionsskulptur" und "Soundgenerator"

Video „TotentanzKurs“

Sculptures performed by Woody Conrad"

Bernhard Schwank auf tumblr